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Perspektiven und Ergebnisse

Perspektiven und Ergebnisse der Veranstaltungsreihe #lassunsreden 2017

Die Jugend als eigenständige Lebensphase mit spezifischen Chancen und Herausforderungen markiert den Leitgedanken für die Ausgestaltung einer Eigenständigen Jugendpolitik. Sie muss eine Politik für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen sein, muss unterschiedliche Lebensentwürfe, Lebenswelten und Bedürfnisse anerkennen, respektieren und fördern.

Dieser Herausforderung stellt sich die JUST - Jugendstiftung Sachsen gemeinsam mit örtlichen und überörtlichen Akteuren der sächsischen Kinder- und Jugendhilfe. An dieser Stelle möchten wir unsere Ergebnisse und Perspektiven für eine Eigenständige Jugendpolitik in Sachsen vorstellen.

Macht Schule Demokratie? Zum Beteiligungsverständnis sächsischer Schulen.

Wie beteiligungsfreundlich geht es an sächsischen Schulen zu? Wie können und wie werden sich die mehr als 350.000 sächsischen Schüler/innen aktiv an der Ausgestaltung des schulischen Lernens und Lebens beteiligen? Regelungen dazu finden sich in der Sächsischen Schülermitwirkungsverordnung (SMVO), hier werden Mitbestimmungsrechte und Beteiligungsverfahren konkretisiert.

In Sachsens Schulen ist Bewegung. Mit dem Schuljahr 2017/18 greifen Regelungen des novellierten Schulgesetzes ebenso gibt es personelle Effekte durch das Landesprogramm Schulsozialarbeit und die vermehrte Einstellung von Quereinsteiger/innen. Im Kultusministerium erarbeitet ein neu geschaffenes Referat Ansätze, Formate und Möglichkeiten für die politische Bildung im Unterricht. Der Landesschülerrat bringt sich beharrlich mit den Ideen und Wünschen der sächsischen Schüler/innenschaft in die Diskussionen ein.

Was kommt davon vor Ort in den Schulen an? Wie beteiligungsfreundlich geht es an sächsischen Schulen zu? Wie können und wie werden sich die mehr als 350.000 sächsischen Schüler/innen aktiv an der Ausgestaltung des schulischen Lernens und Lebens beteiligen? Regelungen dazu finden sich in der Sächsischen Schülermitwirkungsverordnung (SMVO), hier werden Mitbestimmungsrechte und Beteiligungsverfahren konkretisiert. In Folge des novellierten Schulgesetzes wird die SMVO derzeit ebenfalls überarbeitet. Wir möchten gemeinsam mit Ihnen Ideen und Wünsche diskutieren und notwendige Änderungen und Verbesserungen für die demokratischen Mitbestimmungsrechte sächsischer Schüler/innen zusammentragen. Nutzen wir die Gelegenheit, mischen wir uns ein!

Datum: 6. Dezember 2017 (Veranstaltung wurde vom 18.10.2017 verschoben)
Ort: riesa efau Kultur Forum, Wachsbleichstraße 4A, 01067 Dresden

Schon gecheckt? Jugendcheck – Instrument der Kinder- und Jugendpolitik in Sachsen?!

Veranstaltungsfoto Schon gecheckt? Jugendcheck

Mit dem Ansatz der Eigenständigen Jugendpolitik werden junge Menschen wieder in den Fokus der sächsischen Landespolitik gerückt. Ein breit diskutiertes Instrument in der Implementierung neuer jugendpolitischer Strategien ist der „Jugendcheck“. Dieser kann Politik und Verwaltung darin unterstützen, die Auswirkungen von Entscheidungen und Gesetzen auf die Lebenswirklichkeit junger Menschen zu überprüfen. Erste Ideen und Verfahren dazu wurden bereits auf Bundes- und Landesebene diskutiert und entwickelt.

Gemeinsam mit etwa 25 Teilnehmer/innen diskutierten wir sächsische Entwicklungsmöglichkeiten, Wege und Chancen einer Implementierung auf Landesebene. In der nachfolgenden Zusammenfassung sind die wesentlichen Diskussionsergebnisse dargestellt.

Datum: 15. Juni 2017, 16:00 – 19:30 Uhr
Ort: Haus an der Kreuzkirche, Mauersberger-Saal, An der Kreuzkirche 6, 01067 Dresden

Jugendcheck lokal – Ein Instrument für die Kinder- und Jugendpolitik auf kommunaler Ebene?!

Veranstaltungsfoto Schon gecheckt? Jugendcheck

Mit dem „Jugendcheck“ wird die Implementierung von Verfahren und Hilfsmitteln bezeichnet, die Politik und Verwaltung darin unterstützen, die (nichtintendierten) Auswirkungen von Entscheidungen und Gesetzen auf die Lebenswirklichkeit junger Menschen zu überprüfen und damit politisches Handeln besser auf Jugend auszurichten. Im Zentrum der Debatte steht ein erweitertes und vielfältiges, nicht allein durch Problem- und Krisenzuschreibungen geprägtes Bild von Jugend. Erste Ideen und Verfahren wurden auf Bundes- und Landesebene diskutiert und entwickelt, wir möchten Umsetzungsmöglichkeiten für Kommunen diskutieren.

Gemeinsam wurden die Grundsätze, Konturen und Potentiale einer Implementierung des Jugendchecks in der Kommune besprochen (eine Veranstaltung mit übergeordnete Perspektive auf den Freistaat Sachsen wurde bereits am 15. Juni 2017 durchgeführt). In der nachfolgenden Zusammenfassung sind die wesentlichen Diskussionsergebnisse dargestellt.

Datum: 19. September 2017, 16:00 Uhr
Ort: Weltecho im Haus “Kammer der Technik”, Annaberger Str. 24, 09111 Chemnitz

Perspektiven und Ergebnisse der Veranstaltungsreihe #lassunsreden 2016

Die Jugend als eigenständige Lebensphase mit spezifischen Chancen und Herausforderungen markiert den Leitgedanken für die Ausgestaltung einer Eigenständigen Jugendpolitik. Sie muss eine Politik für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen sein, muss unterschiedliche Lebensentwürfe, Lebenswelten und Bedürfnisse anerkennen, respektieren und fördern.

Dieser Herausforderung stellt sich die JUST - Jugendstiftung Sachsen gemeinsam mit örtlichen und überörtlichen Akteuren der sächsischen Kinder- und Jugendhilfe. An dieser Stelle möchten wir unsere Ergebnisse und Perspektiven für eine Eigenständige Jugendpolitik in Sachsen vorstellen.

Leitplanken für die jugendgerechte Kommune

Für die Entwicklung und Umsetzung der Eigenständigen Jugendpolitik spielen die Kommunen, die Städte und Gemeinden, in denen die jungen Menschen mit ihren Familien leben und ihren Alltag gestalten, die entscheidende Rolle.Im unmittelbaren Lebensumfeld müssen die Rahmenbedingungen für eine jugendgerechte Gesellschaft entwickelt und hergestellt werden, nur vor Ort können lebensweltliche Konzepte und Lösungen erarbeitet und umgesetzt werden.

Hierzu ist es notwendig, mit Jugendlichen und jungen Erwachsenen sowie den zentralen gesellschaftlichen Akteuren aus Zivilgesellschaft, Schule, Jugendhilfe, Wirtschaft u.v.m. ins Gespräch zu kommen, die zentralen Handlungsfelder zu identifizieren und Eckpunkte für eine gemeinsame Strategie zu vereinbaren.

Datum: 7. April 2016, 14:00 – 19:30 Uhr
Ort: Neues Rathaus, Martin-Luther-Ring 4-6, 04109 Leipzig

Freiraum für Jugend und Funktionen der Jugendarbeit

Am Beispiel des jugendkulturellen Freiraums „Dorf der Jugend“ möchten wir die Aspekte Zeit, Raum und freie Entfaltung von Jugendlichen in den Blick nehmen, die Rolle und Funktion der Jugendarbeit diskutieren und Ableitungen für die Gestaltung einer Eigenständigen Jugendpolitik in Sachsen treffen.

Datum: 13. Juni 2016, 16:00 – 19:30 Uhr
Ort: Alte Spitzenfabrik, Dornaer Weg 2, 04668 Grimma

Nicht nur eine Frage der Qualität der (politischen) Bildung: Jugendgerechtigkeit auf dem Bildungsweg

Was kennzeichnet eine Qualität in der politischen Bildung? Wie kann und weshalb muss Schule auch den Übergang zur Ausbildung durch politische Bildung vorbereiten? Welche Prägung muss ein Schulalltag haben, um Werte der Demokratie nicht nur lern- sondern auch erfahrbar sein zu lassen? Und gibt es Formen gelebter Jugendgerechtigkeit am Bildungsort Schule?

Datum: 30. August 2016, 16:00 – 19:30 Uhr
Ort: Kulturfabrik Hoyerswerda e.V., Braugasse 1, 02977 Hoyerswerda

Fachpolitisches Hearing: #lassunsreden – Jugendzeit

Die Jugend als eigenständige Lebensphase mit spezifischen Chancen und Herausforderungen markiert den Leitgedanken für die Ausgestaltung einer Eigenständigen Jugendpolitik. Sie muss eine Politik für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen sein, muss unterschiedliche Lebensentwürfe, Lebenswelten und Bedürfnisse anerkennen, respektieren und fördern. Eine Eigenständige Jugendpolitik ist Zukunftspolitik für unsere Gesellschaft und Gegenwartspolitik für junge Menschen.

Datum: 18. Oktober 2016, 16:00 – 19:30 Uhr
Ort: Bärenzwinger, Brühlscher Garten 1, 01067 Dresden

Perspektiven und Ergebnisse der Veranstaltungsreihe #lassunsreden 2015

Die Jugend als eigenständige Lebensphase mit spezifischen Chancen und Herausforderungen markiert den Leitgedanken für die Ausgestaltung einer Eigenständigen Jugendpolitik. Sie muss eine Politik für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen sein, muss unterschiedliche Lebensentwürfe, Lebenswelten und Bedürfnisse anerkennen, respektieren und fördern.

Dieser Herausforderung stellt sich die JUST - Jugendstiftung Sachsen gemeinsam mit örtlichen und überörtlichen Akteuren der sächsischen Kinder- und Jugendhilfe. An dieser Stelle möchten wir unsere Ergebnisse und Perspektiven für eine Eigenständige Jugendpolitik in Sachsen vorstellen.

Eigenständige Jugendpolitik – was ist das (nicht)?

Die Jugend als eigenständige Lebensphase mit spezifischen Chancen, Aufgaben und Herausforderungen markiert den Leitgedanken und die politische Motivation für die Ausgestaltung einer Eigenständigen Jugendpolitik. Sie muss eine Politik für alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen sein, muss unterschiedliche Lebensentwürfe und Bedürfnisse anerkennen, respektieren und fördern.

Datum: 2. Juni 2015, 16:00 Uhr
Ort: riesa efau. Kultur Forum Dresden, Dachsaal, Wachsbleichstraße 4a, 01067 Dresden

Mit mehr als 40 Teilnehmer_innen wurden die Aspekte und Facetten einer Eigenständigen Jugendpolitik in Sachsen diskutiert und Herausforderungen erarbeitet. In der nachfolgenden Zusammenfassung sind die wesentlichen Diskussionsergebnisse dargestellt.

Einmischen und Mitgestalten

Wie können gute Voraussetzungen für eine gelingende Beteiligung junger Menschen geschaffen und wer sollte hiervon überzeugt und eingebunden werden? Was Jugendliche benötigen sind vorbedingungsarme Gelegenheitsstrukturen für individuelle und gemeinsame Aktivitäten, Ausdrucksformen und Kreativität, in deren Nutzung wichtige Anstöße für die gesellschaftlichen Entwicklungsprozesse vor Ort entstehen können.

Datum: 11. Juni 2015, 16:00 Uhr
Ort: Soziokulturelles Zentrum „Alte Brauerei“, Geyersdorfer Straße 34, 09456 Annaberg-Buchholz

Mit etwa 30 Teilnehmer_innen wurden die Aspekte und Facetten einer kommunalen Kinder- und Jugendbeteiligung beleuchtet und benötigte Rahmenbedingungen für erfolgreiche Beteiligungsprozesse in Sachsen diskutiert. In der nachfolgenden Zusammenfassung sind die wesentlichen Diskussionsergebnisse dargestellt.

Jugend auf dem Lande

Das Aufwachsen junger Menschen verändert sich rapide – eine enorm gestiegene und kontinuierlich steigende Bedeutung medialer und virtueller Lebenswelten und Freizeitgestaltung als quasi gegenläufiger Prozess zu einer verinselten, analogen Kindheit und Jugend vor allen in den strukturarmen ländlichen Räumen; eine beständige digitale Vernetzung und Kommunikation mit Gleichaltrigen und den eigenen Eltern, die eine gefühlte Gleichzeitigkeit trotz räumlicher Distanz herstellt; vor allem in ländlichen Regionen spür- und sichtbare Einschränkungen in der öffentlichen Mobilitätsgarantie, den Bildungs- und Freizeitinfrastrukturen, den alternativen Angeboten und Ausdrucksmöglichkeiten in der Jugendkultur.

Mit „Jugend im Blick – Regionale Bewältigung demografischer Entwicklungen“ legt das Deutsche Jugendinstitut einen Projektbericht vor, in dem wesentliche Handlungsfelder für eine Eigenständige Jugendpolitik in ländlichen Räumen benannt werden – jungen Menschen geht es um ihre Freizeitgestaltung (hier fühlen sie sich im Zugang benachteiligt), Jugendliche fühlen sich mit ihren Belangen in politischen Entscheidungen kaum berücksichtigt und sie müssen ihre individuelle Zukunft unter den gegebenen Rahmenbedingungen planen und gestalten. Fragen der Mobilität und Erreichbarkeit sowie der virtuellen Vernetzung stellen sehr wichtige Querschnittsaspekte dar.

Datum: 2. September 2015, 16:00 Uhr
Ort: Ratssaal, Altes Jagdschloss 1, 04779 Wermsdorf

Mit etwa 30 Teilnehmer_innen wurden die Aspekte und Facetten von Jugendzeit im ländlichen Raum, insbesondere bzgl. Infrastruktur, Freizeit und Mobilität diskutiert. In der nachfolgenden Zusammenfassung sind die wesentlichen Diskussionsergebnisse dargestellt.

Videoclips zur Jugendpolitik in Sachsen

Werte in der Jugendkultur

Europa in der Jugendkultur

Beteiligung in der Jugendkultur

Jugendpolitik in Sachsen braucht - Beteiligung

Was verstehen Jugendliche unter Beteiligung und wie sind sie an gesellschaftlichen Prozessen beteiligt?

Jugendpolitik in Sachsen braucht - Werte

Welche Werte sind heute noch von Belang und wie sehen Jugendliche Wertvorstellungen aus?

Jugendpolitik in Sachsen braucht - Mobilität

"(...) Mobil zu sein bedeutet für Jugendliche Freiheit, Unabhängigkeit und die Möglichkeit, den eigenen Lebensweg zu wählen. In der Stadt ist der Mobilitätsalltag von Jugendlichen geprägt von der Abwägung verschiedener Mobilitätsalternativen unter der Bedingung sehr begrenzter Finanzmittel. In ländlichen Regionen sind Jugendliche ohne eigenes Auto entweder von der „Fahrbereitschaft“ ihrer Eltern oder vom schlecht ausgebauten öffentlichen Verkehr abhängig. Unter diesen Umständen wird das Auto oft als die einzige Alternative gesehen, um mobil zu sein. (...)“

Der Text des Unabhängigen Instituts für Umweltfragen e.V. „Jung und mobil - Bedeutung von Mobilität für Jugendliche in Stadt und Land“ erschien 2010 unter http://www.ufu.de

Jugendpolitik in Sachsen braucht - Demokratie

Einmischen und Mitgestalten - Was bedeutet Jugendlichen Demokratie und wie können gute Voraussetzungen für eine gelingende Beteiligung junger Menschen geschaffen werden?

Jugendpolitik in Sachsen braucht - Europa

Was halten Jugendliche von Europa?